31.12.2011

Elberfeld

Elberfeld - heute Wuppertal



Elberfeld um 1845 - Ansicht auf Elberfeld, Stahlstich
Ansicht auf Elberfeld, Stahlstich 1845.


externer Link Google-Maps Elberfeld war der Geburtsort von Otto Wesendonck (1815) und Agnes Luckemeyer (1828). Otto wuchs in der Hofaue und Agnes in der nahegelegenen Straße Kipdorf auf. Ihre Väter hatten zunächst ihre Geschäfte hier. In der externer Link Google-Maps Hofaue hatte Otto Wesendonck sein Geschäft, ein Handelsunternehmen, im Hause seines Vaters. Mitte der 40er Jahre bzw. 1831 verließen beide den Ort und siedelten sich in Düsseldorf an. 


Alt Elberfeld - Alte Fuhr
Alt Elberfeld - Alte Fuhr

Elberfeld war eine bergische Stadt im östlichen Rheinland. Seit etwa 1883 ist sie eine Großstadt.
Im Stadtplan von 1817 ist vermerkt, dass die Stadt 1.851 Häuser und 21.060 Seelen zählt. [1]
1837 sind es schon rund 30.000 Einwohner.

Elberfeld. Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon 1837
 Auszug: Elberfeld. In: Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1837. [2]
Vergrößerung

Im Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1837 steht folgender Artikel:
Elberfeld, Kreishauptstadt mit 30,000 Einw., in der preuß. Provinz Rheinland und die erste Fabrikstadt im preuß. Staate, liegt am rechten Ufer der Wipper, ist schön gebaut und besteht aus der sogenannten Freiheit und dem Island. E. hat eine Börse und ist der Wechselplatz der ganzen gewerbreichen Umgegend, die noch vor 200 Jahren nur spärlich bewohnt war. Das klare Wasser der Wipper veranlaßte zuerst die Anlage von Bleichen, dann entstanden Leinen- und Wollenband-Fabriken, zu Anfang des 18. Jahrh. begann die Verfertigung baumwollener Zeuche, später die Seidenfabrikation und seit 1780 wird die höchst wichtige türk. Rothfärberei betrieben. Außerdem gibt es hier Band-, Borden-, Zwirn-, Shawls- und Spitzenfabriken, durch Dampfmaschinen getriebene Baumwoll-Spinnereien, Möbelfabriken u.s.w. Ferner befinden sich daselbst: ein Gymnasium, eine Gewerbschule, eine Gesellschaft für Kunst und Gewerbe, die berg. Bibelgesellschaft, die rhein.-westfäl. Gefängnißgesellschaft, zwei Waisenhäuser und andere milde Anstalten. [2]

Elberfeld war Endhaltestelle der Bahnlinie der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft, die 1835 gegründet wurde. Elberfeld wurde auch durch die Ereignisse um 1849 bekannt.

Am 1. August 1929 war die Vereinigung mit vier anderen Städten - die kreisfreien Städte Elberfeld und Barmen (Großstadt seit etwa 1884) sowie der Städte Ronsdorf, Cronenberg und Vohwinkel - zunächst zur kreisfreien Stadt Barmen-Elberfeld. Im Jahr 1930 nach einer Bürgerbefragung wurde diese in Wuppertal umbenannt.

Die Wesendonkstraße in Elberfeld / Wuppertal.

1935 wurde die ehemalige Wasserstraße in Andenken an Mathilde Wesendonck in externer Link Google-Maps Wesendonkstraße umbenannt.

Stadtplan Wuppertal-Elberfeld 1903
Kartenausschnitt aus einem Stadtplan Wuppertal-Elberfeld 1903.

Elberfeld ist heute ein Stadtbezirk von Wuppertal und entspricht dem erweiterten historischen Zentrum der alten Stadt Elberfeld.
Heute erstreckt sich Elberfeld als Stadtteil Wuppertals auf die Stadtbezirke Elberfeld, Elberfeld-West und Uellendahl-Katernberg. Seit 1975 gehören zu dem Stadtteil einige Eingliederungen aus der ehemaligen Stadt Neviges.

Berühmte & berüchtigte Wuppertaler Mathilde und Otto Wesendonck
Böger, Helmut: Berühmte & berüchtigte Wuppertaler. 27 Portraits. Peter Hammer Verlag, Wuppertal 1975.
Unter anderem: Mathilde und Otto Wesendonck. Wagners Muse und Wagners Mäzen.


Quellen:
  1. externer Link Addreßbuch auf das Jahr 1817 für die Stadt Elberfeld.
  2. externer Link Elberfeld. In: Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon. Band 1. Leipzig 1837, S. 648. 

Links:

Bibliografie:
  • externer Link Stadtplan von Elberfeld und Barmen. In: Autorenkollektiv (Hrsg.): Meyers Konversationslexikon. Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien. Vierte Auflage, 1885 - 1892. 
  • externer Link Plan von Elberfeld und Barmen. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon 1905. Band 5. Leipzig 1906.  
     
  • Böger, Helmut: Mathilde und Otto Wesendonck. Wagners Muse und Wagners Mäzen. In: Berühmte & berüchtigte Wuppertaler. 27 Portraits. Peter Hammer Verlag, Wuppertal 1975, S. 28 - 30.


30.12.2011

Kipdorf

Kipdorf (Straße)



Elberfeld um 1845 - Ansicht auf Elberfeld, Stahlstich
Elberfeld um 1845
Ansicht auf Elberfeld, Stahlstich


In der Straße externer Link Google-Maps Kipdorf in Elberfeld (heute Wuppertal) wuchs Agnes Luckemeyer (1828) (Nr. B27 - heute 38?) auf. Ihr Vater hatte zunächst sein Geschäft hier. 1831  verließ die Familie den Ort Richtung Düsseldorf.


Kipdorf ist eine alte Geschäftsstraße in Elberfeld.
Als noch die Burg von Elberfeld stand, erhob sich vor derselben, an der Stelle des heutigen Kipdorfs, eine Art Dorf, welches von lauter Schmieden bewohnt war. Von dem unaufhörlichen Hämmern oder Kippen derselben erhielt die Straße ihren Namen, welchen sie bis heute beibehalten hat. [1]


Quelle:
  1. Mündliche Überlieferung. Bergische Sagen, gesammelt von Otto Schell (1897), S. 206 (VI.157).


25.12.2011

Düsseldorf

Düsseldorf



Düsseldorf um 1647 - Matthäus Merian d. Ä.: Ansicht der Stadt Düsseldorf
Düsseldorf um 1640
Matthäus Merian d. Ä. (* 1593 - † 1650), schweizerisch-deutscher Kupferstecher und Verleger
Ansicht der Stadt Düsseldorf (Ansicht von Westen), Kupferstich, 20,2 x 32,1 cm, 1640


1831 zog die Familie Luckemeyer nach externer Link Google-Maps Düsseldorf, evtl. zunächst in die externer Link Google-Maps Bilker-Straße (Adressbuch von 1833) und später in die externer Link Google-Maps Hohe-Straße (Adressbuch von 1850 [1], nach Günter Schwabe [2]).
Mitte der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts siedelte sich Otto Wesendonck in Düsseldorf an. Hier lernte er Agnes Luckemeyer kennen. Am 19.05.1848 heiraten beide in Düsseldorf. Ein Kaufmann Wesendonck wird im Adressbuch von 1850 unter der Adresse externer Link Google-Maps Schwanenmarkt No. 1307 geführt. Bis 1851 wohnten sie hier.
Der Richard-Wagner-Verband ließ am Ort der ehemaligen Wohnung eine Bronze-Gedenktafel anbringen:
Zur Erinnerung an Mathilde Wesendonck,
Sie lebte von 1848 bis 1951 in diesem Haus
Düsseldorf war Sitz der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft.


Düsseldorf liegt im mittleren Teil des Niederrheinischen Tieflands – überwiegend am rechten Ufer des Rheins auf einer von zahlreichen Rheinarmen durchzogenen Niederterrassenfläche an der Mündung des namensgebenden Flüsschens Düssel.
Die erste schriftliche Erwähnung von Dusseldorp in einer Schreinskarte kann nicht sicher datiert werden und stammt frühestens aus dem Jahr 1135. Am 14. August 1288 wurde Düsseldorf das Stadtrecht verliehen.

Unter dem Kurfürsten Karl Theodor wurde im Süden der Altstadt die externer Wiki-Link Karlstadt im Stil des Rokokoklassizismus erbaut. Beispielhafte Häuser der Karlstadt sind die Häuser Bilkerstr. Nr. 7, Bilkerstr. Nr. 13, Hohestraße Nr. 6, Bilkerstraße Nr. 5 und Juppens Haus. Vorbilder waren der Benrather Schlossbau und das Gouvernementsgebäude auf der Thomasbastion. 

Das von den Franzosen verlassene Großherzogtum Berg wurde ab Ende 1813 von Truppen des Königreichs Preußen besetzt und von preußischen Beamten als Generalgouvernement Berg interimistisch verwaltet. Auf der Grundlage der Neuordnung Europas, die in den Jahren 1814 bis 1815 auf dem Wiener Kongress verhandelt worden war, nahm der preußische König Friedrich Wilhelm III. das Territorium und dessen Hauptstadt Düsseldorf am 5. April 1815 schließlich in Besitz. Rechtlich gehörte es ab dem 21. April 1815 zu Preußen.
Düsseldorf wurde 1816 Sitz des Landkreises Düsseldorf. Düsseldorf selbst war dabei aber zunächst kreisfreie Stadt, doch schon 1820 wurde die Stadt in den Landkreis Düsseldorf eingegliedert. Am 22. April 1816 nahm die Bezirksregierung Düsseldorf ihre Arbeit auf. Mit der Schaffung der Rheinprovinz wurde Düsseldorf 1822 Sitz eines Landeshauptmanns und 1823 Sitz eines Provinziallandtags.

Ab Mitte der 1830er Jahre erfasste der durch die Industrialisierung ausgelöste gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbruch die kleine preußische Provinzstadt. Die Dampfschifffahrt auf dem zunehmend regulierten Rhein, die Einrichtung eines Freihafens (1831) sowie die Anlage der ersten Eisenbahnstrecken (1838) schufen die Voraussetzungen für die Entwicklung Düsseldorfs zur Industriestadt.

Düsseldorf ist heute die Hauptstadt des Landes Nordrhein-Westfalen.


Quellen:
  1. Wohnungs-Anzeiger und Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf. pro 1850. Herausgegeben von C. E. Lehmann. Im Selbstverlag des Herausgebers, Buchdruckerei von Hermann Voß, Düsseldorf 1850, S. 121.
  2. Schwabe, Günter: Mathilde Wesendonk. 1828 - 1902. In: Rheinische Lebensbilder. Bd. 11, Rheinland-Verlag, Köln 1988, S. 236 .

Links:


20.12.2011

Dünkirchen

Dünkirchen - Dunkerque



Bild


waren Otto und Mathilde Wesendonck.

 

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Am (* 1700 - † 1800) [1].


externer Link Google-Maps Dünkirchen (Dunkerque, Frankreich)

 

Bilder:
  1. Ausschnitt aus, 1800.

Quellen:
  1. Autor.

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Bibliografie:
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