19.10.2012

Ignaz und Emilie Heim

Kein BildIgnaz und Emilie Heim


* 1800 - † 1900
* 1800 - † 1900

Beruf


waren Otto und Mathilde Wesendonck.

 

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Am (* 1700 - † 1800) [1].

Ignaz und Emilie Heim

Noch eine andere Stimme erhob sich jüngst, um gegen Mathildes hohen Geist zu zeugen: Emilie Heim, die Frau des 1880 in Zürich verstorbenen "Papa Heim", eines um die Sammlung von Volksliedern verdienten Musikers, war von Henry Bordeaux einst über die Beziehungen Wagners zu Frau Wesendonk, ihrer früheren intimen Freundin interviewt worden, und nach ihrem vor einigen Monaten erfolgten Tode plaudert Bordeaux in der literarischen Beilage des "Figaro" nun seine Geheimnisse aus. Frau Heim, die bei der von Wagner in Zürich zu Liszts 45. Geburtstage veranstalteten privaten Aufführung des ersten Aktes der "Walküre", wo der am Klavier sitzende Liszt das Orchester, Wagner selber zugleich Siegmund und Hunding war, die Sieglinde gesungen hatte, hielt nur auf die "Mathilde vor Wagner" gute Stücke; "wenn man sie nur sah", meinte Frau Heim, "hatte man Freude an ihr, sie war wie eine Blume." Auf die Beziehungen Mathildes zu Wagner ist sie indessen sehr schlecht zu sprechen: Die Liebe des Meisters sei ihr zu Kopf gestiegen, und sie hätte sich schließlich selbst für ein Genie gehalten; sie habe unerträgliche Gedichte geschrieben, und das "wirkliche" Tristan-Drama hätte das Bild eines reizbaren Wagner und einer ihrer wahren Natur entfremdeten Mathilde gezeigt.

Kaiser, Georg: Mathilde Wesendonk. Ein Gedenkblatt zu ihrem zehnjährigen Todestage. In: Brandes, Friedrich (Hrsg.): Neue Zeitschrift für Musik. Organ des Verbandes Deutscher Orchester- und Chorleiter (E. V.). Begegründet 1834 von Robert Schumann. 79. Jahrgang, 1912, Heft 36/37. Verlag von Gebrüder Reinecke, Leipzig September 1912, S. 493 - 496.


 

Bilder:
  1. Ausschnitt aus, 1800.

Quellen:
  1. Autor.

Links:

Bibliografie:
  • Kaiser, Georg: Mathilde Wesendonk. Ein Gedenkblatt zu ihrem zehnjährigen Todestage. In: Brandes, Friedrich (Hrsg.): Neue Zeitschrift für Musik. Organ des Verbandes Deutscher Orchester- und Chorleiter (E. V.). Begegründet 1834 von Robert Schumann. 79. Jahrgang, 1912, Heft 36/37. Verlag von Gebrüder Reinecke, Leipzig September 1912, S. 493 - 496.  


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