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30.08.2022

Bibliografie Primärliteratur

Schriften des Mathilde-Wesendonck-VerbandesMathilde & Otto Wesendonck
Ein Handbuch für Forschung & Information
Materialien zu Leben – Werk – Wirkung
Teil I: Bibliografie – Primärliteratur


2022

Publikation


Heft 4 der Schriften des Mathilde-Wesendonck-Verbandes. Thema ist die Literatur von Mathilde Wesendonck sowie die der Wesendonck-Brüder Otto, Hugo und August.

  
Schriften des Mathilde-Wesendonck-Verbandes - Heft 4
  
Thomas Seidel, Björn Seidel-Dreffke 
Mathilde & Otto Wesendonck
Ein Handbuch für Forschung & Information
Materialien zu Leben – Werk – Wirkung. Teil I: Bibliografie – Primärliteratur
Eine kommentierte Bibliografie mit Beiträgen von Björn Seidel-Dreffke zusammengestellt von Thomas Seidel
Berlin 2022, Broschur, A5, 384 Seiten, mit zahlreichen Abb., 30,00 €, Gewicht: 625 g
ISSN 2748-2391, ISBN 978-3-9822543-2-6  

 
 
Die Schriften können auch über die Plattform Booklooker bezogen werden.
  
 
2022, im Jahr des 120. Todestages von Mathilde Wesendonck, erscheint im Rahmen der Schriftenreihe der Teil I des Handbuches für Forschung & Information – Materialien zu Leben – Werk – Wirkung. Dem Anlass entsprechend wollen wir das Lebenswerk Mathilde Wesendoncks würdigen. 
 
In diesem Band kommentierte Bibliografie – Primärliteratur stellen wir ihr Schaffen vor, nicht nur als chronologische und alphabetische Auflistung, sondern ergänzen diese mit weiterführenden Informationen, so zum Beispiel mit entsprechenden Auszügen aus dem Briefverkehr, Informationen zum historischen bzw. mythologischen Hintergrund und vor allem bei ihren dramatischen Werken mit einer philologischen Analyse, die so hier zum ersten Mal vorgenommen wurde. 
 
Ergänzt wird die Auflistung der Primärliteratur Mathilde Wesendoncks mit der der Wesendonck-Brüder Otto, Hugo und August, um das Bild der Wesendonck-Familie abzurunden.
  
Diese kommentierte Bibliografie mit ausführlichen Anmerkungen zu den Werken Mathilde Wesendoncks soll zukünftige Forschungen anregen und ihre Größe zeigen, die bis heute in der Literaturwissenschaft des 19. Jahrhunderts noch nicht angekommen ist. Sie war eben mehr als nur die „Muse Richard Wagners“.
 
 
 
 
Inhalt:
Vorwort
Einführung
Primärliteratur

     Mathilde Wesendonck
          Schauspiele, Trauerspiele & Dramen
               Alkestis
               Edith oder die Schlacht bei Hastings
               Friedrich der Große
               Genovefa
               Gudrun
               Kalypso & Odysseus
          Gedichte
               Manuskripte
               Caritas
               Gedichte, Volkslieder, Legenden, Sagen
               Gedichte, Volksweisen, Legenden und Sagen
               Manuskripte & Drucke
               Fünf Gedichte – Wesendonck-Lieder
               Manuskripte
          Kinderbücher
               Deutsches Kinderbuch in Wort und Bild
          Mythen, Märchen, Märchen- & Puppenspiele
               Der Baldur-Mythos
               Märchen und Märchen Spiele
               Weitere Märchenspiele
               Natur-Mythen
          Weitere Veröffentlichungen, Autografen & Manuskripte
               Ceremonie bei der Leichen-Verbrennung
               Weitere Autografen
               Allgemeine Musik-Zeitung
               Verzeichnisse der Manuskripte
     Otto Wesendonck
          Sammlung Wesendonck
          Zeitungsartikel
          Geschäftsinformationen und weitere Autografen
     Hugo Wesendonck
          Autobiografische Texte
          Zeitungsartikel
     August Wesendonck
          Buchbeiträge
          Zeitungsartikel
Über die Autoren
Bildnachweis
Abkürzungsverzeichnis  
  
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Bestellung über Thomas Seidel

Preis Heft 4: 30,00 €, zuzgl. Versandkosten: 3,50 € (D )


    
 
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Links:


09.09.2010

Der Baldur-Mythos

Mathilde Wesendonck: Der Baldur-Mythos. 1875Der Baldur-Mythos


1875

Drama


Das Buch Baldur-Mythos veröffentlichte Mathilde Wesendonck im Jahr 1875 in Dresden.



Im März 1875 veröffentlichte Mathilde Wesendonck ihre Geschichte Der Baldur-Mythos. Auf dem Titelblatt ist das Datum 27. März 1875 vermerkt (12 S.) [SAZ VII.84 II B]. Gedruckt wurde es in der Rammingschen Buchdruckerei in Dresden.

Auf dem Vorblatt ist vermerkt: Nach der externer Wiki-Link jüngern Edda des externer Wiki-Link Snorre Sturleson. Der Text besteht aus 3 Gesängen.

GESANG I.

Breidablick will ich besingen, Baldur's wolkenkühne Burg,
Deren goldgezackte Zinne blinkt durch Nacht und Nebel durch,
Deren schlange Säulenschäfte schimmern feucht im Morgenthau,
Aufwärtsstrebende Gedanken, tragen, stützen sie den Bau!
Innen, hochgewölbte Hallen, weit verdunkelnd Walhall's Pracht,
Oeffnen sich dem Asensohne, Lichtesfreund und Feind der Nacht;
Dessen Name selbst besaget, wie sein Wesen sonnenklar,
Wie sein Antlitz, schönheitathmend, Licht und Leben nur gebar! [1]

 

Der Mythos von Baldur und Loki
Der Mythos von Baldur und Loki.
Balder wird unter Lokis Anleitung von Hödur mit einem Mistelzweig getötet.
Aus einer isländischen Handschrift des 18. Jahrhunderts.

externer Wiki-Link Balder ist nach der Prosa-Edda des Isländers Snorri Sturlusons Sohn des Odin und der Frigg, somit Bruder von Hödur und Hermodr. Mit seiner Gattin Nanna hat er den Sohn Forseti.
Der nordische Mythos von Balder und externer Wiki-Link Loki bezeichnet das Ringen zwischen Licht und Finsternis, das Kämpfen zwischen gestaltlosem Chaos und sinnvoller Ordnung.
Mit der Lichtgestalt Balder verschwinden Glück und Schönheit aus der Welt und lässt die "Götterdämmerung" bzw. Ragnarök damit näherrücken. Da Balder die Personifizierung der Sonne ist, steht sein Tod auch mit den Sonnenwenden in Verbindung.

 

Bilder:
  1. Vergrößern  Wesendonck, Mathilde: Der Baldur-Mythos. Dresden 1875.

Quellen:
  1. Wesendonck, Mathilde: Der Baldur-Mythos. Dresden 1875, S. 3. 

Bibliografie:
  • Wesendonck, Mathilde: Der Baldur-Mythos. Rumming, Dresden 1875.   


Kalypso

Mathilde Wesendonck: Kalypso, 1876Kalypso


1876

Dramatisches Gedicht


Das dramatische Gedicht Kalypso wurde von Mathilde Wesendonck wahrscheinlich im Jahr 1876 in Dresden veröffentlicht.


Bereits wahrscheinlich 1876 erschien das dramatische Gedicht Kalypso als eigenständige Publikation beim Verlag H. B. Schulze, Dresden, im Original "o. J.". Es ist das Vorspiel zu dem später, 1878, erschienen dramatischen Gedicht Odysseus

Wesendonck, Mathilde: Kalypso, 1876. Cover und Titelseite.

 
Personen:
Odysseus
Kalypso
Hermes
Leukothea
Okeaniden und Nymphen

Schauplatz: Die Insel der Kalypso.
 
Kalypso sitzt inzwischen auf ihrem goldenen Thron und spinnt ein Gewebe. Im übertragenen Sinne kann es wohl heißen, sie hält die Schicksalsfäden in den Händen.
 
Kalypso
(sitzt auf goldenem Throne, mit goldener Spule ein Gewebe wirkend, Fackeln erhellen die schimmernden Wände des Gemachs, auf dem Heerde brennt eine von Cedernholz genährte Flamme, die Wohlgeruch und Wärme verbreitet).
     (Singt.)

Wandelbar ist der Sterblichen Sinn,
Vielfach umdräuet vergängliches Loos,
Ewige Heit're Unsterblichen blauet
Auf nimmer umwölkten Olympos!
Aber Wem Eros mit tödtlichem Pfeile
Weckte sehnsücht'gen Gram — —
Göttliches schauet sein Blick
Und er wandelt elysische Pfade!
(Erhebt sich und steigt langsam die Stufe des Thrones herab.)
 
Sie hält Odysseus schon seit Jahren auf der Insel gefangen. Er hat sich ihr auch in gewisser Weise ergeben. Interessant, dass die Autorin des Dramas hier schon auf das verweist, was die beiden an sich verbindet: nämlich Eros. Eros wurde in der Antike durchaus hoch geschätzt, sie verweist in diesem Zusammenhang aber doch darauf, dass es hier vorrangig um Sex geht und ging.
[1]
 
 
  
externer Wiki-Link Kalypso (altgriechisch Καλυψώ Kalypsṓ, deutsch ‚versteckt‘ oder auch ‚Versteckerin‘) ist eine eigentlich nur der externer Wiki-Link Odyssee und der von ihr abhängigen Erzähltradition eigene Meernymphe und Göttin der griechischen Mythologie, die auf der sonst unbewohnten Insel Ogygia lebt. Sie war eine Tochter des Titanen externer Wiki-Link Atlas und der externer Wiki-Link Pleione.

Möglicherweise dieselbe oder eine andere Kalypso wird in der Theogonie des Hesiod als Okeanide, Tochter des Okeanos und der Tethys, aufgeführt und auch bei der in der Bibliotheke des Apollodor erwähnten Nereide Kalypso, Tochter des Nereus und der Doris, könnte es sich um dieselbe Gestalt handeln. 

Die Odyssee beginnt mit dem von Athene angeregten Ratschluss der Olympischen Götter, dass der von Poseidon verfolgte Odysseus endlich von Kalypsos Insel Ogygia heimkehren soll. Im fünften Gesang desselben Epos beschreibt Homer, wie die „hehre“ und „schöngelockte“ Kalypso den schiffbrüchigen Odysseus liebt und sieben Jahre bei sich festhält. Obwohl Kalypso dem Heros Unsterblichkeit und ewige Jugend verspricht, wenn er bei ihr bleibt, wünscht Odysseus, der die Mühseligkeiten, die ihn in der Unterwelt erwarten, seit seiner Reise ins Schattenreich aus eigener Anschauung kennt, sie zu verlassen, um nach Ithaka zu seiner Frau Penelope zurückzukehren. Schließlich befiehlt Zeus der Kalypso – übermittelt durch den Götterboten Hermes – Odysseus freizugeben. Ungern gehorchend, versorgt sie ihn mit Werkzeug, um ein Floß zu bauen, später auch mit Reisekost. Außerdem gibt sie ihm wertvolle Hinweise für die Fahrt und sendet ihm einen günstigen Westwind. [2]

 
   
Bilder:
  1. Vergrößern  Wesendonck, Mathilde: Kalypso. Ein Vorspiel. H. B. Schulze, Dresden, o. J. [1876].

Quellen:
  1. Seidel-Dreffke, Björn: Kalypso. Odysseus. In: Seidel, Thomas; Seidel-Dreffke, Björn: Mathilde & Otto Wesendonck. Ein Handbuch für Forschung & Information. Materialien zu Leben – Werk – Wirkung. Teil I: Bibliografie – Primärliteratur. Eine kommentierte Bibliografie mit Beiträgen von Björn Seidel-Dreffke, zusammengestellt von Thomas Seidel. (= Seidel, Thomas (Hrsg.): Schriften des MWV Mathilde-Wesendonck-Verband. Heft 4.) Selbstverlag, Berlin 2022, S. 168.
  2. Wikipedia externer Wiki-Link Kalypso.

Links:

Bibliografie:
  • Wesendonck, Mathilde: Kalypso. Ein Vorspiel. H. B. Schulze, Dresden, o. J. [1876].
  • Seidel, Thomas; Seidel-Dreffke, Björn: Mathilde & Otto Wesendonck. Ein Handbuch für Forschung & Information. Materialien zu Leben – Werk – Wirkung. Teil I: Bibliografie – Primärliteratur. Eine kommentierte Bibliografie mit Beiträgen von Björn Seidel-Dreffke, zusammengestellt von Thomas Seidel. In: Seidel, Thomas (Hrsg.): Schriften des MWV Mathilde-Wesendonck-Verband. Heft 4. Selbstverlag, Berlin 2022.  


06.09.2010

Odysseus

Mathilde Wesendonck: Odysseus - ein dramatisches Gedicht in zwei Theilen und einem Vorspiel, 1878Odysseus


1878

Dramatisches Gedicht


Das dramatische Gedicht Odysseus wurde von Mathilde Wesendonck im Jahr 1878 in Dresden veröffentlicht.


Im Jahr 1878 publizierte Mathilde  Wesendonck ihr dramatisches Gedicht in zwei Theilen und einem Vorspiel Odysseus beim Verlag von E. Pierson's Buchhandlung, Dresden. Den Druck besorgte W. Drugulin, Leipzig.

Mathilde Wesendonck: Odysseus - ein dramatisches Gedicht in zwei Theilen und einem Vorspiel, 1878Mathilde Wesendonck: Odysseus - ein dramatisches Gedicht in zwei Theilen und einem Vorspiel, 1878Mathilde Wesendonck: Odysseus - ein dramatisches Gedicht in zwei Theilen und einem Vorspiel, 1878Mathilde Wesendonck: Odysseus - ein dramatisches Gedicht in zwei Theilen und einem Vorspiel, 1878
Wesendonck, Mathilde: Odysseus. Ein dramatisches Gedicht in zwei Theilen und einem Vorspiel. 1878.
 
Dieses Buch beinhaltet das Vorspiel Kalypso und den ersten Teil Nausikaa (3 Akte). Der zweite Teil Penelope ist wohl nie erschienen.
 
Personen:
Alkinoos, König der Phaïaken
Arete, die Königin
Odysseus
Nausikaa
Eurymedusa, Wärterin der Nausikaa
Echeneos, Aeltester
Euryalos
Demodokos, ein Sängergreis
Pontonoos, Mundschenk
Frauen, Jungfrauen und Jünglinge, Herolde, Fackelträger

Schauplatz: Der Palast des Alkinoos.
 
Nausikaa
(nach Fassung ringend).

Ein jeglich Wesen reiset dem Geschick,
der Knospe gleich vom Sonnenstrahl geküßt,
Das Eine langsam, nach und nach, — das And're jäh
Und plötzlich — Tod und Leben eine Stunde,
Und einer Stunde Dauer all' ihr Blumenglück!
Was ist's denn weiter? Wolltest kindisch drumm,
O Thörin, Du der hohen Sonne zürnen,
Weil Keime sie geweckt in Blüthenkelchen,
Die, ach, zu bald des Leben's Frost geknickt?
Ich bin gereift an dieser schwersten Stunde
Und von der Kindheit Traum emporgetragen
Durch Deine Liebe zu der Menschheit Höh'n!
Odysseus.
O dieses hohe, dieses schöne Herz zu lieben,
Die süßen Thränen tröstend wegzuküssen,
Zu heilen, ach, die Wunden, die ich schlug, —
Es wär' ein Glück — Dem keines gleicht auf Erden —
Dem Glücklichern beschieden, ach, nicht mir! [1]
 
 
Gedanken zum fehlenden Teil Penelope.
Mehrfach auch in den Rezensionen zum Drama diskutiert, ruft der fehlende Teil Penelope hier doch ein Rätsel auf. In sämtlichen Veröffentlichungen wird der zweite Teil im Buchtitel angezeigt, aber nirgends ist er zu finden. Nun ist es kaum zu glauben, dass auch dem/der LeserIn selbst dieser etwas verwirrende Umstand der Autorin entgangen sein könnte. Im Mythos selbst gelang es Odysseus letztendlich trotz aller Behinderungen, seine Heimat Ithaka wieder zu erreichen. Hier stößt er auf den Umstand, dass man Penelope gesagt habe, er, Odysseus, sei nicht mehr am Leben und sie wurde von Freiern umringt. Odysseus tötet alle Freier und gibt sich dann erst Penelope als ihren Gatten zu erkennen.
[...]
Nun kann man verschiedene Mutmaßungen anstellen, warum Mathilde Wesendonck auf den 2. Teil ihres Werkes, welcher der Logik folgend von Odysseus und Penelope hätte berichten müssen, verzichtet. Sie, die sich an sich immer mehr zu einer Pazifistin entwickelte und Kampf und Mord immer wieder in Zweifel zog, wollte eventuell nicht Odysseus blutrünstige Rache an den Freiern Penelopes darstellen. Falls sie doch in Odysseus so etwas wie eine Symbolfigur Wagners für sich sah, könnte man sich vorstellen, dass sie sich selbst mit Nausikaa verbunden fühlte und in Penelope dann ein Abbild Cosima Wagners hätte sehen müssen. Diese heiratete am 25. August 1870 Wagner in Luzern. Zwischen beiden Frauen herrschte zu Lebzeiten immer wiederkehrende Eifersucht. Nun eine glückliche Ehe zwischen Penelope und Odysseus zu entwerfen, war ihr vielleicht so auch nicht möglich.
[2]
 
 
 
In den ersten acht Gesängen der externer Wiki-Link Odyssee (externer Wiki-Link Homer) wird beschrieben, wie der schiffbrüchige externer Wiki-Link Odysseus (Heimkehr vom Trojanischen Krieg) die Insel Ogygia verlässt, nachdem er sieben Jahre lang durch externer Wiki-Link Kalypso (Nymphe und Tochter des Atlas) hier festgehalten wurde. Erst auf Geheiß der olympischen Götter - durch Hermes, den Götterboten, übermittelt - gibt sie ihn frei. Obwohl sie ihm Unsterblichkeit verspricht, wenn er bei ihr bleibt, wünscht Odysseus sie zu verlassen, um zu seiner Frau, externer Wiki-Link Penelope, zurückzukehren. Jedoch durch Poseidons Einflußnahme wird er an die Insel Scheria, einer Nachbarinsel Ithakas, als Schiffbrüchiger gespült und von externer Wiki-Link Nausikaa am Strand gefunden. Sie bringt ihn an den väterlichen Hof, wo er sich während des Gastmahls als Odysseus zu erkennen gibt und einen Bericht seiner Irrfahrten gibt (neunter bis zwölfter Gesang).
Im dreizehnten bis vierundzwanzigsten Gesang wird seine Heimkehr beschrieben, wie er mit den Freiern kämpft und endlich, nach 20 Jahren, wieder mit seiner Frau vereint ist. [3]
 

 
 
Bilder:
  1. Vergrößern  Wesendonck, Mathilde: Odysseus. Ein dramatisches Gedicht in zwei Theilen und einem Vorspiel. Verlag von E. Pierson’s Buchhandlung, Dresden 1878.

Quellen:
  1. Wesendonck, Mathilde: Odysseus. Ein dramatisches Gedicht in zwei Theilen und einem Vorspiel. Verlag von E. Pierson’s Buchhandlung, Dresden 1878, S. 109 - 110.
  2. Seidel-Dreffke, Björn: Kalypso. Odysseus. In: Seidel, Thomas; Seidel-Dreffke, Björn: Mathilde & Otto Wesendonck. Ein Handbuch für Forschung & Information. Materialien zu Leben – Werk – Wirkung. Teil I: Bibliografie – Primärliteratur. Eine kommentierte Bibliografie mit Beiträgen von Björn Seidel-Dreffke, zusammengestellt von Thomas Seidel. (= Seidel, Thomas (Hrsg.): Schriften des MWV Mathilde-Wesendonck-Verband. Heft 4.) Selbstverlag, Berlin 2022, S. 176 - 177. 
  3. Wikipedia externer Wiki-Link Odysseus 

Links:

Bibliografie:
  • Wesendonck, Mathilde: Odysseus. Ein dramatisches Gedicht in zwei Theilen und einem Vorspiel. Druck von W. Drugulin Leipzig. Verlag von E. Pierson’s Buchhandlung, Dresden 1878.
  • Seidel, Thomas; Seidel-Dreffke, Björn: Mathilde & Otto Wesendonck. Ein Handbuch für Forschung & Information. Materialien zu Leben – Werk – Wirkung. Teil I: Bibliografie – Primärliteratur. Eine kommentierte Bibliografie mit Beiträgen von Björn Seidel-Dreffke, zusammengestellt von Thomas Seidel. In: Seidel, Thomas (Hrsg.): Schriften des MWV Mathilde-Wesendonck-Verband. Heft 4. Selbstverlag, Berlin 2022.