08.09.2012

Heinrich Schulz-Beuthen

Heinrich Schulz-BeuthenViktor Heinrich Donatien Wilhelm Schulz-Beuthen


* 1838 - † 1915

Komponist, Musikpädagoge


Er war mit Mathilde Wesendonck befreundet. Er vertonte einige ihrer Gedichte.


Am 19.06.1838 wurde er in Beuthen (heute Bytom, Schlesien, Polen) geboren.

Er besuchte die Universität Breslau und war Schüler des Leipziger Conservatoriums.
Nach seiner Promotion ging er wegen wirtschaftlicher Not in die Schweiz und war von 1866 - 1880 Lehrer für Komposition in Zürich. Hier wurde er von Otto und Mathilde Wesendonck unterstützt. In der Schweiz traf er auf Richard Wagner, den Schriftsteller Gottfried Keller und war mit Mathilde Wesendonck befreundet.
1881 wurde er Musiklehrer in Dresden, hier wohnte er in der externer Link Google-Maps Winkelmannstraße (22, danach 23), danach 1893 - 1895 in Wien und seit 1895 wieder in Dresden.

Adreß- und Geschäfts-Handbuch der königlichen Residenz- und Hauptstadt Dresden 1882
Adresseintrag 1882: Schulze, Vict. H. Donatien. [1]

Adresseintrag 1883: Schulz, Vikt. H. Donatin W. [2]

Er war der Theorielehrer von Otto Richter, der 1934 in der Zeitschrift für Musik über seine Dresdner Erinnerungen an Mathilde Wesendonck einen Aufsatz veröffentlichte.

Er war ein Komponist der Hochromantik und Musikpädagoge. Er schrieb 8 Symphonien (Nr. 1 und 10 unvollendet), ein Klavier-konzert, Ouvertüren, 4 Opern, Ballade, Requiem, Pianoforte- und Violin-Stücke, Lieder etc. Leider sind seine Symphonien im 2. Weltkrieg verbrannt.

Er vertonte einige Gedichte von Mathilde Wesendonck:

In den Jahren 1868 bis 1878 schuf er wohl eine der weltweit ersten Märchenopern. Der Zauberschlaf (Aschenbrödel) entstand nach einem Text von Mathilde Wesendonck.

Am 12.03.1915 verstarb er in Löbtau, Dresden.

 

Bilder:
  1. Heinrich Schulz-Beuthen.

Quellen:
  1. externer Link Adreß- und Geschäfts-Handbuch der königlichen Residenz- und Hauptstadt Dresden 1882. S. 358. 
  2. externer Link Adreß- und Geschäfts-Handbuch der königlichen Residenz- und Hauptstadt Dresden 1883. S. 365.

Links:


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