21.12.2015

Katharina Stein

Katharina Maria Stein, geb. PeillKatharina Maria Stein, geb. Peill


* 1778 - † 1854

Ehefrau von Johann Heinrich Stein


Sie war die Großmutter mütterlicherseits von Mathilde Wesendonck und die Mutter von Johanna Luckemeyer, geb. Stein.
 

Sie war die Tochter des angesehenen und vermögenden Arztes Dr. med. Peter Konrad Peill aus Stolberg.
Sie wurde am 22.03.1778 in Stolberg geboren.

Am 16.06.1799 heiratete sie den Kaufmann Johann Heinrich Stein aus Köln. Er ist der Firmengründer des Kölner externer Wiki-Link Bankhauses J. H. Stein sowie Mitbegründer der Rheinschiffahrts-Assekuranz-Gesellschaft.  
Die Familie Stein waren Freunde des Dichters Friedrich Schiller (* 1759 - † 1805).

Beide hatten 7 Kinder: 2 Söhne: Johann Heinrich, Carl Martin sowie 5 Töchter: Wilhelmine, Amalie, Pauline, Franziska Juliana und Johanna.

1812 erwarben sie ein Eigenheim am Laurenzplatz. In den zurückliegenden zwanzig Jahren lebten sie in einer Mietwohnung.
 
Bankhaus J. H. Stein in Köln(2) Nach dessen Tod blieb die Witwe des Firmengründers die Inhaberin des Bankgeschäftes aufgrund ihres stärksten Kapitalanteils. Sie übte starken persönlichen Einfluss auf ihre Umwelt aus.
Es war ein großes Glück, daß der "Wittib" in Johann Hindrich genannt Clemens Schmits die ersten Jahre nach des Gatten Tod ein langjähriger Mitarbeiter zur Seite stand. Schlechthin entscheidend aber wurde, daß an seine Stelle kurze Frist später ihr Schwiegersohn Carl Eduard Schnitzler, der Ehemann ihrer ältesten Tochter Wilhelmine, die Betriebsführung der Firma übernehmen konnte. Clemens Schmits, der Ehemann der ältesten Enkelin des Mannheimer Johann Heinrich Stein, wurde am 3. Februar 1782 in Flamersheim (nebenstehend die Burg Flamersheim) geboren, war also nur neun Jahre jünger als der Kölner Firmengründer Johann Heinrich Stein. Im Alter von 22 Jahren ist er in die Handlung J. H. Stein und gleichzeitig bei Stein u. Werotte eingetreten. [1]

Katharina Stein(3 Vergrößern)  1834 werden für ein Haus in Godesberg erhebliche Summen aufgewendet. Godesberg begann damals der beliebteste Ruhesitz der Kölner Bürger zu werden.

Dort ist die Witwe mehr als ein Menschenalter nach dem Tod ihres Gatten am 23.08.1854 gestorben.

Carl Luckemeyer war daraufhin einer der Erbberechtigten, an die je 53.570 Thaler ausgeschüttet wurden (s. a.Familie von Agnes Luckemeyer).
Am 23. August 1854, dem Todestag der Wittib Stein, Katharina geb. Peill, wird deren Konto abgeschlossen. Bis dahin war die stärkste Kapitalmacht unter den Teilhabern bei der Witwe des Firmengründers geblieben. An die Erbberechtigten, die Söhne und Schwiegersöhne: J. H. Stein-Herstatt, Carl Stein, Eduard Schnitzler, C. Luckemeyer, J. D. Herstatt, G. Jung, J. Bürgers wurden je 53570 Th. ausgeschüttet. Drei Siebentel dieser Zahlungen blieben in der Firma, wuchsen dem Kapitalkonto ihrer Inhaber zu. [1]

Die Angehörigen der Sippen Stein, Schnitzler, Herstatt und vom Rath stehen fest zusammen. Sie gehörten damals schon zu den zehn führenden Familien Kölns. [1]

Die Söhne heirateten Adelaide Herstatt bzw. Sophie Jung und sind in den 1820er Jahren als Gesellschafter im Unternehmen aufgenommen worden. Wilhelmine wurde die Frau des Kölner Bankiers externer Wiki-Link Karl Eduard Schnitzler, der 1822 in das Bankhaus eingetreten ist. Amalie heiratete Johann David, gen. Iwan Herstatt, einen Bruder von Adelaide; er war Bankherr im Bankhaus externer Wiki-Link "Joh. Dav. Herstatt". Franziska Juliana heiratete den Juristen und Politiker externer Wiki-Link Ignatz Bürgers, der am Vorparlament (1848/49) teilnahm. Johanna heiratete den Elberfelder Kaufmann Carl Luckemeyer.

 

Bilder:
  1. Katharina Maria Stein. 
  2. Bankhaus J. H. Stein in Köln.
  3. Berdellé, Johann Baptist: Bildnis Frau Katharina Stein. 1840, Öl a. Lwd., 95 x 78 cm. [SMB 1991/G019] (s. a.: Familien- und Freundesbildnisse)
    Mit freundlicher Genehmigung: StadtMuseum Bonn.   

Quellen:
  1. externer Link Familie von Stein.

Links:


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